
"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind."
Linus Pauling, Nobelpreis für Chemie 1954, Friedensnobelpreis 1962, Mitbegründer der orthomolekularen Medizin, 1901-1994.
Therapeutischer Einsatz von Vitaminen, Spurenelementen, Probiotika und Enzymen.
Orthomolekulare Medizin (OM) basiert auf den wissenschaftlichen Disziplinen der Ernährungswissenschaft, Biochemie, Zell- und Molekularbiologie, Physiologie, Allgemeinmedizin, Toxikologie und Immunologie. Sie hat ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten.
Nährstoffbausteine der OM wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Aminosäuren, Fette, Antioxidative Enzyme und Probiotika beinflussen die natürlichen Regulationsmechanismen und biochemische Zusammenhänge unseres Körpers positiv.
Zu den wichtigsten Aufgaben dieser wertvollen Substanzen gehören der Schutz des Organismus vor freien Radikalen, welche täglich im Rahmen der Stoffwechselvorgänge entstehen. Im Fall bewusster Lebensweise, gesunder Ernährung, täglicher Bewegung und schadstoffarmer Umwelteinflüsse reicht die in der Nahrung enthaltene Menge dieser Stoffe für die Erhaltung der Gesundheit aus.
Erhöhter Bedarf besteht jedoch im Alter, bei Krankheit, übermäßigen Stress, im Leistungssport, bei Fehlernährung oder übermäßigem Alkoholkonsum, Zigarettenrauch, durch exzessives Sonnenbaden, Luftverschmutzung und Strahlung, Kontakt mit industriellen Chemikalien und Lösungsmitteln, Medikamente und Drogen, Herbizid- und Pestizidrückstände in Nahrungsmitteln, Lebensmittezusätze wie Konservierungs- und Farbstoffe.
OM findet sowohl in der Therapie akuter und chronischer Erkrankungen ihre Anwendung, wie auch in der präventiven Medizin, der Antiaging Medizin und bei Entgiftungsbehandlungen.
Anwendungsbereiche für OM in den verschieden Lebensabschnitten:
- Planung einer Schwangerschaft
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Kindheit und Jugend
- Im Alter
Krankheiten, die in Verbindung mit Schädigung durch Freie Radikale stehen:
- Krebs
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Nebenwirkungen von Medikamenten
- Katarakt und Maculadegeneration
- Allergie und Überempfindlichkeit
- Arthrosis deformans und rheumatische Arthritis
- Entzündlich Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
- Neurologische Degenerationen (Multiple Sclerosis, Morbus Parkinson)
- Ischiämie/Reperfusion nach Herzinfarkt oder Schlaganfall
- Begleitend bei Diabetes mellitus
Weitere Beispiele für Krankheiten, die mit OM begleitend behandelt werden können:
- Anämie
- Aphten
- Asthma
- Demenz und Alzheimer
- Depression
- Ekzem
- Erkältungen und Grippe
- Erschöpfung, Burn out
- Gingivitis und Paradontose
- Herpes simplex
- Hyperaktivität (ADHS)
- Rezividierende Infektionen
- Infertilität
- Chronische Gastritis, Reflux-Ösophagitis (Sodbrennen)
- Metallvergiftungen
- Migräne
- Muskel Krämpfe
- Ostheoporose
- Prämenstruelles Syndron (PMS)
- Schlafstörungen
- Verstopfung und Divertikulose
- Cellulite